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Zuerst erstellt am 03.05.09
Letzte Änderung am 28.05.09

    Die Mona Lisa ist ein Kippbild

    Leonardo da Vincis Gemälde Mona Lisa enthält noch ein zweites, männliches Gesicht, das Bestandteil des weiblichen ist. Man kann das andere Gesicht erkennen, indem man die Augen beim Betrachten so weit schließt, daß man gerade noch etwas sehen kann. (Bitte vorher auf das linke Bild klicken, damit man es alleine sieht. Je öfter und länger man guckt, desto deutlicher wird es. Ich habe leider noch keine einzige positive Rückmeldung. Die meisten können es also anscheinend nicht erkennen.)

    Das andere Gesicht ist schmaler, hat andere Augen, eine andere Frisur, einen anderen Ausdruck und ist männlich. Durch das Flimmern der fast geschlossenen Augen ist da Dynamik. Es scheint einen mit den Augen zu verfolgen und den Gesichtsausdruck zu wechseln, so als ob es lebendig wäre. Es kommt ein breites Spektrum von Gesichtsausdrücken vor.

    Um die Beobachtung zu objektivieren, habe ich im rechten Bild versucht, das andere Gesicht mittels verändertem Kontrast und veränderter Helligkeit (sonst ist zum linken Bild nichts verändert) deutlich zu machen. Auf die Weise geht viel verloren, aber man erkennt gut die anderen Augen.

    Ich habe im Internet zwar die Informationen gefunden, daß das Gemälde einen Transvestiten darstellen oder die abgebildete Person zumindest männliche Merkmale aufweisen soll, aber nicht, daß es sich um eine Art Kippbild handelt, also ein Mann und eine Frau abgebildet sind, die man beide mit bloßem Auge erkennen kann. Also halte ich das erstmal für meine originäre Entdeckung.

    Ein Kippbild zu sein, ist eine so charakteristische Eigenschaft für ein Bild, daß, wenn sie schon einmal entdeckt und verbreitet worden wäre, sie immer mit an erster Stelle erwähnt werden würde, wenn von der Mona Lisa die Rede ist, wenn nicht mit dem Begriff "Kippbild", dann mit einer Umschreibung davon. Da das nicht der Fall ist, ist die Kippbildeigenschaft bisher offensichtlich noch nicht entdeckt und verbreitet worden.

    Vielleicht wurde die Eigenschaft zwar schon früher entdeckt, aber aus Respekt vor Leonardo nicht publiziert? Vielleicht ist es auch von Koryphäen nie publiziert worden, weil aus ihrer Sicht die Gefahr bestanden hätte, bzw. besteht, als Populisten auf Kosten Leonardos dazustehen? Dann wäre ich hier das Kind, das ausspricht die neuen Kleider des Kaisers nicht sehen zu können.

    Ich kann das andere Gesicht mit der oben beschriebenen "Blicktechnik" sehr deutlich erkennen und ich wette (als Laie), daß die übrigen Besonderheiten des Bildes dazu dienen die Kippbildeigenschaft hervorzubringen bzw. sie durch sie erklärt werden:

      1. zwei verschiedene Perspektiven
      2. das legendär rätselhafte, also erklärungsbedürftige Lächeln, erklärt sich als Ausdruck der Technik des Kippbildes
      3. die fordergründig abgebildete, offensichtlich weibliche Person soll (ich bin kein Anatom) auch männliche Merkmale aufweisen (es war Leonardo anscheinend nicht möglich, ein Bild von einer Frau und von einem Mann übereinander zu malen, ohne daß die Frau ein paar männliche Merkmale "abbekommt")
      4. Leonardo hat das Bild sein Leben lang nicht aus der Hand gegeben (weil es ihn als Homosexuellen outet, denn wer malt sonst einen Mann in Frauenkleidern?)
      5. die Erfindung (falls so etwas damals noch nicht bekannt war) des Kippbildes würde zum Erfinder Leonardo passen

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