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Zuerst erstellt am 12.04.09
Letzte Änderung am 30.08.09
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Einige Zitate von und über Winston Churchill

    "Wenn Deutschland wirtschaftlich zu stark wird, muß es zerschlagen werden. Deutschland muß wieder besiegt werden und diesmal endgültig."
    1934 zu Heinrich Brüning.

    "Deutschland wird zu stark, wir müssen es vernichten!"
    1936

    "Was wir wollen, ist eine restlose Vernichtung der deutschen Wirtschaft."
    1938

    "Dieser Krieg ist ein englischer Krieg, und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands."
    Am 3.9.1939, dem Tag der britischen Kriegserklärung.

    "Wir haben sechs oder sieben Millionen Deutsche umgebracht. Möglicherweise werden wir eine weitere Million oder so töten, bevor der Krieg zu Ende ist."
    1945

    "Wir hätten, wenn wir gewollt hätten, ohne einen Schuß zu tun, verhindern können, daß der Krieg ausbrach, aber wir wollten nicht."
    1945

    "Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mitverdienen konnte."
    In seinen "Erinnerungen".

    Meine Quelle für die obigen Zitate Churchills ist Lübeck kunterbunt.


    Es folgen Zitate aus dem Buch des schottischen Politikers Emery Hughes: 'Churchill - Ein Mann in seinem Widerspruch' (Schlichtenmayer, 1959).

    Hughes zitiert Churchill (1935):
    "Die Deutschen sind das fleißigste, fügsamste, ungestümste und kriegerischste Volk unserer Erde."
    Seite 137.

    Hughes zitiert Churchill (1937):
    "Sollte unser Land einmal besiegt werden, so hoffe ich, daß wir einen Vorkämpfer des gleichen Schlages [wie Hitler] finden, der imstande ist, unseren Mut neu zu beleben und uns auf den Platz zurückzuführen, der uns unter den Nationen gebührt."
    Seite 138.

    "[Churchills] unersättliche Begierde, Premierminister zu werden, [..], ein Streben, in dem ihn nicht nur einige englische Konservative, sondern auch bekannte Amerikaner, wie etwa Bernard Baruch, bestärkten."
    Seite 172.

    "[Churchill] sah [...] ein, daß die Möglichkeit, Großbritannien gegen Hitler aufzuwiegeln, der einzige Weg sei, auf dem er erneut eine wichtige Stellung im öffentlichen Leben erringen könnte. [...] Ohne Hitler und den Hintergrund der Ereignisse, die ihn zum Handeln trieben, hätte Churchill wahrscheinlich niemals mehr eine politische Rolle gespielt."
    Seite 139f.

    "Führende britische Experten haben offen zugegeben, daß es eher die Briten als die Nazis waren, die mit dem Bombenkrieg gegen Zivilisten und nichtmilitärische Ziele begannen. [...] Hitler bemühte sich wiederholt, eine Übereinkunft darüber zu erlangen, daß Zivilisten und nichtmitlitärische Ziele nicht angegriffen werden sollten, erhielt aber immer wieder von britischer Seite eine eiskalte Abfuhr."
    Seite 178f.

    "Tyler Kent, der Dechiffrierbeamte der amerikanischen Botschaft in London, wurde von der Art und Weise alarmiert, in der Churchill und Roosevelt insgeheim die USA in den Krieg hineinmanövrierten, und machte Kopien von ihrem Schriftwechsel, um diese in die USA zu schicken, wo sie Staatsmännern von Nutzen sein konnten, die sich den Interventionsplänen Roosevelts widersetzten. Kent wurde ertappt und mußte für sein Vergehen fünf Jahre in einem englischen Gefängnis sitzen. Der amerikanische Botschafter Kennedy verzichtete auf Roosevelts Drängen hin, Kents Immunität als Mitglied des Diplomatischen Korps zu wahren; man mußte sicher sein, daß dieser Mann während des Krieges schwieg. Dann wurde ein Gesetz angenommen, das es Kent verbot, den Inhalt dieser geheimen Botschaften nach Kriegsende zu enthüllen."
    Seite 181.

    Hughes zitiert Churchill (1943):
    "Ich wage zu prophezeien, daß nach dem Krieg England die stärkste Militärmacht Europas sein wird und ich bin mir sicher, daß sein Einfluß in Europa dann stärker sein wird als je zuvor seit den Tagen Napoleons."
    Seite 187.


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