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Zuerst erstellt am 17.11.08 Letzte Änderung am 19.03.10 |
3035. Aufruf seit Juli 2009 |
Sequenz 1
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Sequenz 2
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Das Modell besteht aus einem grenzenlosen zweidimensionalen Raum, einer Anzahl identischer Teilchen und zwei Wechselwirkungen: Gravitation und Reibung der Teilchen untereinander. Ich hatte (Backupfehler) auch schon mal Dreidimensionale, die genauso funktioniert haben.
Die Galaxien versprühen, hauptsächlich in Form ihrer Spiralarme, Teile ihrer Materie in den Raum, die von dort wieder auf sie zurückfällt oder zu neuen Galaxien verklumpt.
Trotz der Reibungskraft friert die Bewegung nicht ein. Der Grund dafür ist, daß die Gravitation pro Zeittakt berechnet wird. Das bringt es mit sich, daß die Kräfte, während zwei Teilchen sich aufeinander zu bewegen, weil sie dann noch langsamer sind, öfter berechnet, also wirksam werden, als nachdem sie einander passiert haben und sich wieder voneinander entfernen. Die beschleunigenden Gravitationskräfte fließen somit systematisch etwas stärker ein als die bremsenden.
Ohne diesen "Energieerzeugungseffekt" würde Reibung dazu führen, daß die Teilchen früher oder später einfach bewegungslos zusammenpappen würden und ohne Reibung würden die Teilchen einfach endlos durcheinanderwuseln ohne so ausgeprägte Strukturen wie hier (Galaxien) zu bilden. Der Effekt ist also Vorraussetzung für schöne, echt aussehende Galaxien. In der Natur muß es meines Erachtens nach auch noch irgendeinen, bisher unentdeckten Antrieb geben, sonst würden die echten Galaxien nicht so aussehen.
In Anballungen (Galaxien) setzt sich auf die Dauer stets eine der beiden möglichen Umlaufrichtungen als gemeinsame, gleichgerichtete Bewegung aller Teilchen der Anballung um deren Mittelpunkt durch. Falls in dieser Phase schon Teilchen abgegeben werden, geschieht das nicht in Form von Galaxiearmen, sondern sie werden einfach in alle Richtungen gleichmäßig versprüht.
Aus energetischen Gründen nimmt der ursprünglich runde gleichgerichtete Bereich dann meist eine längliche Form (Balken) und manchmal auch kurzzeitig Dreiecksform an. An den Balkenenden ist die Reibung der Teilchen mit dem Rest des Balkens relativ gering, so daß sie hier in Form eines Spiralarms aus der Gleichrichtung des Balkens ausscheren können (Balkenspiralgalaxie).
Oft gehen auch schon Spiralarme ab, bevor sich ein Balken ausbildet (Spiralgalaxie).
Damit es echter aussieht, ist es so eingestellt, daß die Punkte, nachdem sie den gleichgerichteten Bereich (Scheibe bzw. Balken, die weiße Fläche in der Mitte der Galaxien) verlassen haben, nicht mehr lange leuchten, so als ob Sterne nur im gleichgerichteten Bereich ständig entstehen und wenn sie diesen verlassen haben, nach einer bestimmten Zeit erlöschen. Der optische Effekt davon ist, daß es so aussieht, als ob die Galaxien wie die echten einen scharfen Rand hätten.